Lungenkrebs

Anzeichen, Ursachen und Behandlung von Lungenkrebs

Lungenkrebs ist eine bösartige Erkrankung der Lunge, bei der sich Krebszellen im Gewebe der Atemwege unkontrolliert vermehren. Das sogenannte Bronchialkarzinom oder Lungenkarzinom zählt zu den häufigsten Krebsarten weltweit. Erste Anzeichen für Lungenkrebs bleiben häufig lange unspezifisch und werden daher spät erkannt. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Symptome bei Lungenkrebs auftreten können, welche Ursachen Lungenkrebs begünstigen und welche Möglichkeiten der Behandlung heute zur Verfügung stehen.

 

Definition: Was ist Lungenkrebs?

Unter Lungenkrebs versteht man eine bösartige Neubildung von Zellen im Gewebe der Lunge. In den meisten Fällen entsteht das sogenannte Bronchialkarzinom aus der Schleimhaut der Bronchien und ist damit die häufigste Form dieser Erkrankung.

Medizinisch wird zwischen einem Primärtumor und Lungenmetastasen unterschieden. Ein Primärtumor entwickelt sich direkt in der Lunge. Lungenmetastasen hingegen sind Absiedlungen anderer Krebserkrankungen, deren Ursprung in einem anderen Organ liegt. Sie gelten nicht als eigenständiges Lungenkarzinom.

Im fortgeschrittenen Verlauf kann sich ein Tumor über Lymphbahnen und Blutgefäße ausbreiten. Dabei können Lymphknoten oder entfernte Organe betroffen sein und es entstehen Metastasen.

Aufbau und Funktion der Lunge

Die Lunge liegt in der Brusthöhle und besteht aus einem rechten und einem linken Lungenflügel. Jeder Lungenflügel ist in mehrere Lungenlappen und diese wiederum in einzelne Lungensegmente unterteilt.

Dieses weit verzweigte Kanalsystem dient dazu, die Atemluft bis in die tiefsten Schichten des Gewebes zu leiten. Dabei nimmt der Luftstrom folgenden Weg:

  • über Nase oder Mund in den Rachen und Kehlkopf
  • durch die Luftröhre in die Hauptbronchien
  • von dort weiter in kleinere Bronchien und Bronchiolen
  • bis zu den Alveolen, den feinen Lungenbläschen

In den Alveolen findet der Gasaustausch statt. Sauerstoff gelangt ins Blut und wird zu den Körperzellen transportiert. Gleichzeitig wird Kohlendioxid aus dem Blut abgegeben und ausgeatmet.

Ist die Funktion der Lunge eingeschränkt, kann es zu Luftnot kommen. Bei einem Lungenkarzinom kann es notwendig sein, im Rahmen der Lungenkrebs-Behandlung Teile der Lunge operativ zu entfernen oder zu bestrahlen. Wie gut die verbleibende Lunge diesen Verlust ausgleichen kann, hängt vom allgemeinen Gesundheitszustand ab. Besteht bereits eine chronische Erkrankung, etwa durch langjähriges Rauchen, kann eine Operation bei einem Bronchialkarzinom sorgfältig abgewogen werden.

Welche Arten von Lungenkrebs gibt es?

Lungenkrebs wird anhand des Aussehens der Krebszellen unter dem Mikroskop in zwei Hauptformen eingeteilt. Diese Einteilung beeinflusst die weitere Therapie von Lungenkrebs.

  • Nicht-kleinzelliger Lungenkrebs (NSCLC): Diese Form ist die häufigste Art des Lungenkarzinoms. Zu ihr gehören unter anderem das Adenokarzinom, das aus schleimbildenden Zellen der Bronchien entsteht, und das Plattenepithelkarzinom, das sich aus Zellen der Bronchialschleimhaut entwickelt.
  • Kleinzelliger Lungenkrebs, auch (SCLC): Diese Variante wächst meist schneller und neigt früher zur Bildung von Metastasen.

Die genaue Zuordnung erfolgt durch eine feingewebliche Untersuchung des Tumors im Labor. Erst wenn feststeht, ob ein NSCLC oder ein SCLC vorliegt, können Ärztinnen und Ärzte die passende Behandlung planen.

Welche Symptome deuten auf Lungenkrebs hin?

Lungenkrebs verursacht in frühen Stadien häufig keine eindeutigen Beschwerden. Viele Symptome von Lungenkrebs entwickeln sich schleichend und werden zunächst nicht mit einem Tumor der Lunge in Verbindung gebracht.

Zu den möglichen Anzeichen für Lungenkrebs gehören:

  • anhaltender Husten oder eine deutliche Veränderung eines bestehenden chronischen Hustens
  • Atemnot oder Kurzatmigkeit
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Auswurf mit oder ohne Blut
  • anhaltende Heiserkeit
  • unbeabsichtigter Gewichtsverlust
  • ausgeprägte Müdigkeit und Abgeschlagenheit

Diese Symptome von Lungenkrebs können auch bei anderen Erkrankungen der Atemwege auftreten, etwa bei einer chronischen Bronchitis. Das erschwert die frühe Diagnose eines Bronchialkarzinoms.

Halten Beschwerden über längere Zeit an oder verschlechtern sie sich, sollten sie ärztlich abgeklärt werden. Das gilt insbesondere für Menschen, die durch langjähriges aktives Rauchen oder regelmäßige Passivrauchbelastung einem erhöhten Risiko für Lungenkrebs ausgesetzt sind. Eine frühzeitige Abklärung kann dazu beitragen, ein Lungenkarzinom in einem früheren Stadium zu erkennen und die Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern.

Welche Untersuchungen werden für die Diagnose von Lungenkrebs genutzt?

Die Diagnose von Lungenkrebs erfolgt in mehreren Schritten. Ziel der Untersuchungen ist es, einen Tumor in der Lunge nachzuweisen, die genaue Art des Lungenkarzinoms zu bestimmen und mögliche Metastasen oder betroffene Lymphknoten zu erkennen.

Zu den typischen Untersuchungen bei Verdacht auf Krebs in der Lunge gehören:

  • Röntgenaufnahmen des Brustkorbs: Sie liefern erste Hinweise auf auffällige Veränderungen im Lungengewebe.
  • Computertomografie der Lunge: Sie ermöglicht eine detaillierte Darstellung des Tumors sowie angrenzender Strukturen und Lymphknoten.
  • Lungenspiegelung bzw. Bronchoskopie: Dabei werden die Atemwege direkt betrachtet und Gewebeproben zur feingeweblichen Untersuchung entnommen.
  • Positronen-Emissions-Tomografie (PET): Diese Untersuchung zeigt, ob sich aktive Krebszellen im Körper ausgebreitet haben.
  • Ultraschalluntersuchung, insbesondere des Bauchraums: Sie dient dazu, mögliche Absiedlungen in Organen wie der Leber zu erkennen.
  • Skelettszintigrafie: Sie wird eingesetzt, wenn der Verdacht auf Metastasen in den Knochen besteht.
  • Mediastinoskopie: Mit diesem Verfahren können Lymphknoten im Brustraum gezielt untersucht werden.
  • Laboruntersuchungen: Blutwerte liefern ergänzende Hinweise zum allgemeinen Gesundheitszustand.
  • Lungenfunktionsprüfung: Sie prüft, wie leistungsfähig die Lunge ist und ob eine Operation im Rahmen der Behandlung des Lungenkrebses möglich erscheint.
Untersuchung auf Lungenkrebs durch Röntgenaufnahmen

Behandlung und Therapie von Lungenkrebs

Die Behandlung von Lungenkrebs richtet sich nach der Art des Tumors, dem Stadium der Erkrankung und dem allgemeinen Gesundheitszustand der Patientinnen und Patienten. Auch individuelle Wünsche werden in die Therapieplanung einbezogen.

Grundsätzlich unterscheiden Fachleute zwei Therapieansätze:

  • Kurative Therapie
    Ziel ist es, den Lungenkrebs vollständig zu entfernen oder dauerhaft zu kontrollieren. Voraussetzung ist meist ein frühes Tumorstadium ohne weitreichende Metastasen.
  • Palliative Therapie
    Ist die Erkrankung fortgeschritten, steht nicht mehr die Heilung im Vordergrund, sondern die Linderung von Beschwerden. Ziel ist es, die Lebensqualität zu erhalten und Symptome zu verringern.

Welche Form der Behandlung von Lungenkrebs gewählt wird, hängt zudem davon ab, ob ein nicht-kleinzelliger oder kleinzelliger Tumor vorliegt. Die genaue Ausgestaltung der Therapie bei Lungenkrebs erfolgt daher individuell und basiert auf einer interdisziplinären Beurteilung.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Lungenkrebs?

Für die Therapie von Lungenkrebs stehen heute verschiedene medizinische Verfahren zur Verfügung. Welche Behandlung bei Lungenkrebs geeignet ist, hängt von der Art des Tumors, dem Stadium der Erkrankung sowie vom allgemeinen Gesundheitszustand der Patientinnen und Patienten ab. Häufig werden mehrere Verfahren miteinander kombiniert.

Zu den Behandlungsmöglichkeiten bei einem Lungenkarzinom zählen:

Operation

Eine Operation ist vor allem in frühen Stadien von Lungenkrebs eine weitverbreitete Behandlungsoption. Ziel der Lungenkrebs-OP ist es, den Tumor vollständig zu entfernen. Dieser Ansatz ist jedoch nur dann Erfolg versprechend, wenn der Krebs noch lokal begrenzt ist und keine weitreichenden Metastasen gebildet hat. Insbesondere beim nicht-kleinzelligen Lungenkrebs kommt eine operative Therapie infrage, da dieser Tumor tendenziell langsamer wächst. Beim kleinzelligen Lungenkrebs wird sie seltener eingesetzt, da diese Form häufig frühzeitig streut.

Chemotherapie

Die Chemotherapie ist eine systemische Therapie bei Lungenkrebs, bei der Medikamente das Wachstum von Krebszellen im gesamten Körper hemmen. Sie wird häufig eingesetzt, wenn sich der Tumor bereits ausgebreitet hat oder eine Operation nicht mehr möglich ist. 

Beim kleinzelligen Lungenkrebs ist die Chemotherapie häufig die bevorzugte Behandlungsform, da dieser Zelltyp besonders empfindlich auf zellwachstumshemmende Medikamente reagiert. Beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom kann die Chemotherapie allein oder in Kombination mit einer Operation oder Strahlentherapie erfolgen. Auch in fortgeschrittenen Stadien oder bei Metastasen kann diese Form der Lungenkrebsbehandlung dazu beitragen, Beschwerden zu lindern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.

Bestrahlung

Die Strahlentherapie wird eingesetzt, wenn der Tumor lokal begrenzt ist, sich aber in einer Position befindet, die eine Entfernung durch eine Operation ausschließt. Dabei werden Krebszellen gezielt durch hochenergetische Strahlen zerstört. 

Beim kleinzelligen Krebs der Lunge erfolgt sie häufig in Kombination mit einer Chemotherapie. Diese Kombination wird als Radiochemotherapie bezeichnet. Auch bei fortgeschrittenem Lungenkrebs oder bei Metastasen kann die Strahlentherapie Teil der Behandlung von Lungenkrebs sein, um Beschwerden zu lindern und das Tumorwachstum zu kontrollieren.

Zielgerichtete Therapie

Die zielgerichtete Therapie ist eine spezielle Form der Therapie bei Lungenkrebs, bei der Medikamente gezielt in molekulare Signalwege von Krebszellen eingreifen. Anders als die Chemotherapie wirkt sie nicht unspezifisch auf alle schnell wachsenden Zellen, sondern blockiert bestimmte Wachstums- oder Teilungsprozesse des Tumors. 

Diese Form der Lungenkrebsbehandlung wird vor allem beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom eingesetzt. Voraussetzung ist, dass der Tumor bestimmte genetische Veränderungen aufweist, die zuvor durch molekulargenetische Untersuchungen nachgewiesen werden. Nicht alle Tumorarten bieten solche Angriffspunkte. Daher eignet sich die zielgerichtete Therapie nur für ausgewählte Patientinnen und Patienten.

Immuntherapie

Die Immuntherapie ist eine moderne Form der Therapie bei Lungenkrebs, bei der das körpereigene Immunsystem aktiviert wird, um Krebszellen gezielt zu erkennen und zu bekämpfen. Dabei kommen spezielle Medikamente zum Einsatz, sogenannte Immun-Checkpoint-Hemmer. 

Diese Form der Lungenkrebsbehandlung wird vor allem beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom eingesetzt und kann sowohl allein als auch in Kombination mit einer Chemotherapie erfolgen. Voraussetzung ist, dass bestimmte biologische Merkmale des Tumors vorliegen, die zuvor untersucht werden.

Die Immuntherapie hat die Behandlung von fortgeschrittenem Krebs in der Lunge in den vergangenen Jahren deutlich erweitert und stellt heute einen festen Bestandteil vieler Therapiekonzepte dar.

Lungenkrebs: Ursachen und Risikofaktoren

Eine Gruppe Mensch beim Rauchen, was ein Risikofaktor für Lungenkrebs ist.

Lungenkrebs entsteht in erster Linie durch Schadstoffe in der Luft, die über die Atemwege in die Lunge gelangen. Die häufigste Ursache für Lungenkrebs ist das Rauchen. In den meisten Fällen entsteht ein Lungenkarzinom durch langjährige Einwirkung krebserregender Schadstoffe auf die Schleimhaut der Bronchien. Diese Substanzen führen dazu, dass sich Zellen der Lunge genetisch verändern und sich unkontrolliert vermehren.

Es gibt es einige Risikofaktoren, die das Risiko für Krebs in der Lunge erhöhen können:

Rauchen – der wichtigste Risikofaktor

Aktives und passives Rauchen gelten als Hauptursachen für Lungenkrebs. Tabakrauch enthält zahlreiche krebserregende Stoffe, die die Entstehung eines Bronchialkarzinoms begünstigen. Das Risiko steigt mit der Dauer und Intensität des Konsums.

Schadstoffe am Arbeitsplatz

Bestimmte berufliche Expositionen erhöhen das Risiko für ein Lungenkarzinom. Dazu zählen unter anderem Asbest, Arsen, Beryllium, Cadmium sowie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Auch ionisierende Strahlung kann das Lungenkrebs-Risiko erhöhen. Besonders betroffen sind Personen, die über viele Jahre entsprechenden Stoffen ausgesetzt sind.

Radon und Luftverschmutzung

Radon ist ein natürlich vorkommendes radioaktives Edelgas, das aus dem Boden in Gebäude gelangen kann. Beim Zerfall entstehen radioaktive Strahlungen, die das Lungengewebe schädigen können. Radon gilt nach dem Rauchen als eine der häufigsten Ursachen für Lungenkrebs. Auch Feinstaub und Dieselabgase stehen mit einem erhöhten Risiko für Krebs der Lunge in Zusammenhang.

 

Infektion und Verletzungen

Narbengewebe in der Lunge kann ebenfalls das Risiko für eine Krebserkrankung steigern. Dieses bildet sich oft nach Infektionen, z. B. nach einer Tuberkulose oder inneren Verletzungen.

Genetische Veranlagung

Auch genetische Faktoren können dazu beitragen, dass Lungenkrebs entsteht und Betroffene anfälliger für lungenschädigende Einflüsse machen. Zwar ist noch unklar, wie bedeutsam genetische Faktoren für die Entstehung von Krebs sind, dennoch steigt das Risiko für Menschen, deren Eltern in jungen Jahren erkrankt sind.

Chronische Lungenerkrankungen

Langfristige Entzündungen oder Narbenbildungen im Lungengewebe können das Risiko erhöhen, an Lungenkrebs zu erkranken. Das betrifft insbesondere Personen mit vorbestehenden chronischen Atemwegserkrankungen oder ausgeheilten schweren Infektionen wie Tuberkulose.

Genetische Faktoren

Eine familiäre Häufung kann das Risiko für ein Lungenkarzinom erhöhen. Im Vergleich zu Umweltfaktoren wie dem Rauchen spielen genetische Einflüsse jedoch eine untergeordnete Rolle.

Wie kann man Lungenkrebs vorbeugen?

Die wirksamste Maßnahme zur Vorbeugung von Lungenkrebs ist der Verzicht auf Tabakrauch. Da Rauchen der häufigste Risikofaktor für diese Erkrankung ist, senkt ein Rauchstopp das persönliche Risiko deutlich.

Folgende Maßnahmen können dazu beitragen, das Risiko für Lungenkrebs zu verringern:

  • Nicht rauchen oder das Rauchen beenden: Der Verzicht auf aktive und passive Tabakexposition ist die effektivste Präventionsmaßnahme gegen ein Bronchialkarzinom.
  • Passivrauchen vermeiden: Auch das regelmäßige Einatmen von Tabakrauch erhöht das Risiko für Lungenkrebs.
  • Radonbelastung prüfen: In bestimmten Regionen kann eine erhöhte Radonkonzentration in Innenräumen vorliegen. Messungen und gegebenenfalls bauliche Maßnahmen können das Risiko reduzieren.
  • Schutz am Arbeitsplatz beachten: Bei Tätigkeiten mit Asbest, Metallen oder anderen Schadstoffen sollten geeignete Schutzmaßnahmen konsequent eingehalten werden.
  • Allgemeine Gesundheitsvorsorge: Eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Bewegung unterstützt die allgemeine Gesundheit, auch wenn sie einen bestehenden Hauptrisikofaktor wie das Rauchen nicht ausgleicht.

Bei der Behandlung von Lungenkrebs den Experten vertrauen

Die Kliniken der St. Augustinus Gruppe bieten umfassende medizinische Leistungen zur Behandlung von Lungenkrebs an. Von der Diagnostik bis zur Nachsorge begleiten Ärztinnen und Ärzte des Fachbereichs Tumortherapie Sie fachlich fundiert und persönlich durch alle Phasen der Erkrankung.

Die Therapie bei Lungenkrebs erfolgt interdisziplinär und orientiert sich an anerkannten medizinischen Standards. Zum Behandlungsspektrum zählen operative Eingriffe, Chemotherapie, Strahlentherapie sowie moderne immunonkologische Verfahren. Jede Patientin und jeder Patient erhält eine individuell abgestimmte Lungenkrebs Behandlung, die sich nach der Art des Lungenkarzinoms, dem Stadium der Erkrankung und dem allgemeinen Gesundheitszustand richtet.

Ein Arzt berät eine Patientin zur Behandlung von Lungenkrebs.

Kliniken der St. Augustinus Gruppe mit Schwerpunkt Tumortherapie

Wir beantworten Ihre Fragen zum Thema Lungenkrebs

Wie ist die Prognose bei Lungenkrebs?

Die Prognose bei Lungenkrebs ist in der Regel weniger günstig, da die Erkrankung häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt wird. Das spiegelt sich in der relativen Fünfjahresüberlebensrate wider. Sie liegt in Deutschland bei etwa 25 Prozent für Frauen und 19 Prozent für Männer. 

Die Überlebenschancen hängen jedoch stark vom Stadium des Lungenkarzinoms ab. Wird der Tumor früh erkannt und behandelt, sind die Aussichten deutlich besser als bei einer späten Diagnose mit Metastasen. Auch die Art des Lungenkrebses, etwa nicht-kleinzelliger oder kleinzelliger Krebs der Lunge, sowie der allgemeine Gesundheitszustand der Patientinnen und Patienten beeinflussen die Prognose maßgeblich.

Wie häufig ist Lungenkrebs?

2020 sind etwa 22.600 Frauen und etwa 34.000 Männer neu an einem Lungenkarzinom erkrankt. Die Häufigkeit von Lungenkrebs ist demnach je nach Geschlecht noch unterschiedlich: Pro Jahr bekommen etwa 35.00 Männer und etwa 22.000 Frauen in Deutschland die Diagnose Lungenkrebs. Früher war der Anteil der Männer, die der Krebserkrankung unterlagen, höher. Heute nähern sich die Werte an, was an veränderten Rauchgewohnheiten liegen kann.

In welchem Alter tritt Lungenkrebs am häufigsten auf?

Das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter. Das mittlere Erkrankungsalter liegt in Deutschland bei etwa 70 Jahren. Die höchsten Neuerkrankungsraten zeigen sich bei Männern zwischen 80 und 84 Jahren und bei Frauen zwischen 70 und 74 Jahren. Dennoch kann ein Lungenkarzinom auch in jüngeren Lebensjahren auftreten, insbesondere wenn Risikofaktoren wie Rauchen über längere Zeit bestehen.

Das sagen unsere Experten zum Thema Lungenkrebs

Weitere Informationen zu Themen der Tumortherapie

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Anzeichen und Behandlung von Pankreastumoren

Bauchspeicheldrüsenkrebs

Die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs trifft Betroffene häufig sehr überraschend, denn es handelt sich meist um einen Zufallsbefund. Erfahren Sie, wie sich die Krebserkrankung äußert und welche Möglichkeiten es gibt, den Krebs zu behandeln.

Bauchspeicheldrüsenkrebs

Eine Patientin spricht mit ihrer Ärztin über die Behandlung von Brustkrebs.

Brustkrebs Behandlung

Brustkrebs oder Mammakarzinome sind die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Informieren Sie sich über die Behandlungsmöglichkeiten für bestmögliche Heilungschancen.

Brustkrebs Behandlung

Eine Ärztin und eine Patientin besprechen die Behandlung bei Darmkrebs.

Darmkrebs Behandlung

Für optimale Heilungschancen bei Darmkrebs ist eine frühe Diagnose und Therapie entscheidend. Lernen Sie die Behandlungsmöglichkeiten bei einer Darmkrebserkrankung kennen.

Darmkrebs Behandlung